Széchenyi Museumseisenbahn in Nagycenk

Machen Sie eine unglaubliche Zeitreise!

Die Széchenyi Museumseisenbahn, eine Dampfeisenbahn des ungarischen Verkehrsmuseums mit einer Spurweite von 760 mm, wurde auf Anregung der Raab-Oedenburg-Ebenfurter Eisenbahn AG im Jahre 1972, nahe dem Széchenyi Schloss von Nagycenk gebaut und wird zwischen Nagycenk und Fertőboz durch die Raaberbahn AG betrieben.

Die Besucher der Széchenyi Museumseisenbahn von Nagycenk werden von keinem alltäglichen Personal empfangen, denn es sind Kinder, die für den Zugdienst zuständig sind. Diese Jungs und Mädel haben es unternommen, einen Teil ihrer Freizeit nach Erwerb der notwendigen Fachkenntnisse bei der Museumseisenbahn zu verbringen. Das ist ein Dienst, der spielerisch ist und viel Freude bereitet, zur gleichen Zeit aber auch starke Aufmerksamkeit erfordert und zum Pflichtbewusstsein und zur Liebe zur Arbeit erzieht. 1972 schenkte das Verkehrsmuseum den Kindereisenbahnern eine Seidenfahne, auf die flinke Hände István Széchenyis Mahnung stickten: „Die Gegenwart kann nur auf die Schätzung der Vergangenheit aufbauen.” Das ist gleichzeitig der Spruch der Kindereisenbahner hier, die mit den Verkehrsmitteln der Vergangenheit im Dienste der Museumseisenbahn stehen.

Obwohl die Museumseisenbahn nur 3600 m lang ist, erfreut sie sich sowohl unter den jungen als auch den erwachsenen Bahnliebhabern großer Beliebtheit. Wenn der Fahrgast die von der paffenden Dampflok oder der sanft summenden Diesellok gezogene Zuggarnitur besteigt, begibt er sich auf eine Reise, die gewissermaßen „in die Vergangenheit“ oder zumindest „im Zug der Vergangenheit“ führt, die Széchenyi Museumseisenbahn gibt ja etwas von der Stimmung und der Romantik von Reisen vergangener Zeiten zurück.

Karte über die Trassenführung der Museumseisenbahn

Wenn Sie sich unterwegs nach ein wenig Ruhe sehnen, können Sie sich auf einer der unter riesigen Bäumen aufgestellten Waldbänke, im angenehm kühlen Schatten der Bäume ausruhen. Hier, zwischen der einmaligen Lindenallee und dem Bahnhofsgebäudeistunser Ausstellungspark zu finden, wo auf der Schmalspur nicht mehr einsetzbare, jedoch gerettete Bahnfahrzeuge besichtigt werden können. Der Ausstellungspark dient der Erweiterung der Kenntnisse über den Betrieb von Schmalspurbahnen. In diesem Freilichtmuseum kann man die einst in verschiedenen RegionenUngarns eingesetzten Lokomotiven und Eisenbahnwagen entdecken sowie die Zugschaukel und das Dampf-Hamsterrad ausprobieren.


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Fahrzeugpark

Bei der Museumseisenbahn stehen derzeit dem Verkehr, dervom Mai bis September dauert, zwei Lokomotiven und acht Wagen zur Verfügung. Nachstehend ist eine kurze Übersicht über die hier verkehrenden Fahrzeuge zu lesen.

„András”, die Dampflokomotive (Reihe 490)

„András”, die Dampflokomotive wurde Anfang des 20.Jahrhunderts gebautund gelangte mit der Auflösung der Grubenbahn von Balinkaim Herbst 1972 zur Museumseisenbahn. Sie ist die einzige aus diesem Typ verbliebene Lokomotive, die also zurzeit bei der Museumseisenbahn tätig ist.

Technische Angaben
Hersteller MÁV Gépgyár, MÁVAG
Baujahr 1908–1926
Länge über Puffer 6 994 mm
Gewicht 17,6 t
Höchstgeschwindigkeit 20 km/h

„Kiscenk”, die Diesellokomotive (Reihe C–50)

Im Jahre 2003 kam diese C-50 Diesellok von der Wirtschaftsbahn Balatonfenyves an, die jetzt die Züge unter dem Namen „Kiscenk” befördert.

Technische Angaben
Hersteller MÁV ÉszakiJárműjavító
Baujahr 1952–1968
Länge über Puffer 4 600 mm
Gewicht 7 t
Höchstgeschwindigkeit 30 km/h

Reisezugwagen

Um den Betrieb starten zu können, hat sich die Eisenbahngesellschaft ausgemusterte Wagen von einer bereits aufgelösten Schmalspurbahn in Kisújszállás verschafft. Auf diese Weise sind die ersten drei Reisezugwagen angekommen, die durch die Reparaturwerkstätte in Debrecen hergestellt worden sind. Die Wagen haben auch eine neue Nummerierung erhalten. Noch im Herbst desselben Jahres wurden weitere Wagen von den MÁV übernommen. Im Zuge der Vorbereitung der Auflösung der Schmalspurbahn wurden aus den in Békéscsaba abgestellten schon ausgemusterten Wagen ein Schaffner- und vier Personenwagen ausgewählt. Auch diese Wagen wurden soweit wie möglich rekonstruiert und nahmen den Betrieb bei der Museumseisenbahn im Sommer 1971 auf.

Trassenführung, Gebäude, Kunstbauten

Der erste Teil des geplanten Streckennetzes wurde an der Stelle des Industriegleises der einstigen Zuckerfabrik von Nagycenk, zwischen den Bahnhöfen Fertőboz und Barátság gebaut. Der schönste Teil dieses Abschnittes ist die Brücke mit drei Öffnungen über dem Bach Ikva und die dazugehörige Böschung. Es wurden entlang der Strecke zwei Gebäude errichtet: die Haltestelle von Nádtelep und das kleine Gebäude des Bahnhofs Barátság. Nach Nádtelep führt der 2400m lange zweite Streckenabschnitt mit einer schönen Linienführung und für Wirtschaftsbahnen typischen zahlreichen Kurven bis zum Bahnhof „Kastély“. Die 14 kg/fm schwere Schienestammt aus gebrauchtem und aufgelöstem Schienenmaterial von Wirtschaftsbahnen, die Schwellen sind teils Stahlbeton-, teils Holzschwellen. Die derzeit zugelassene Achslast auf der Strecke sind12 t. Das Bahnbetriebswerk, das gleichzeitig vier Lokomotiven zu unterbringen vermag, wurde nach MÁV-Standards in Fertőboz, neben dem Bahnhof gebaut.

Fahrplan

Die Museumseisenbahn hat laut Fahrplan vom 26. März bis 18. September 2016 samstags, sonntags und an gesetzlichen Feiertagen bzw.an bestimmten im Voraus angegebenen Werktagen geöffnet, und fährt zwischen den Bahnhöfen Fertőboz – Barátság – Kastély (Nagycenk).

Preise

Die Ticketpreise für das Jahr 2016 können Sie der unten stehenden Tabelle entnehmen.

Typ des Fahrausweises Einzelfahrt Rückfahrschein
Vollpreis HUF 440 HUF 870
Kinder * HUF 280 HUF 440
Dampflok-Zuschlag HUF 330 HUF 610
Familienkarte ** HUF 1 160 HUF 2 200
Dampflok Familienkarte ** HUF 2 150 HUF 4 010
Fahrradmitnahme HUF 280 HUF 440

* Kinderfahrkarte: bis zum Alter von 3–14 Jahren
** Familienkarte: für gemeinsame Fahrten von 2 Erwachsenen und 2 Kindern
Die Preise enthalten die Mehrwertsteuer.

Preis des Lokfahrens: HUF 2 200,-/Person/Fahrt

Preis des Sonderzuges: gem. vorheriger Abstimmung

András gőzös

Háry Márk_101_5309

Kámán Zsolti_2013

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Nagycenk-Térkép


Zahnarzt in Sopron Museumseisenbahn