Fertőrákos

In der Nähe von Sopron erstreckt sich das malerische Dorf Fertőrákos. Diese Gemeinde gehört seit 2001 als Teil der Landschaft Neusiedler See zum Weltkulturerbe. Die mittelalterliche Dorfstruktur und einheitliche Architektur der Siedlung sind trotz aller Stürme der Geschichte erhalten geblieben.

Fertőrákos kőfejtő és kilátás

Der Name Fertőrákos ist eng mit dem Steinbruch verbunden, der sich auf dem im nördlichen Teil der Gemeinde erhebenden Hügel befindet. Mit dem Abbau des Gesteins wurde hier schon unter der Römerherrschaft begonnen. In den Weinstuben werden Weine aus eigenem Anbau angeboten. Das renovierte Heimatmuseum, das Felsentheater, der Steinbruch und das Mithras-Heiligtum (die Mithras Grotte) zählen zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten von Fertőrákos. Außerdem sind hier noch weitere Sammlungen und Ausstellungen zu besichtigen.
Der See und seine unmittelbare Umgebung sind eines der größten Vogelschutzgebiete Mittel-Europas und Raststelle zahlreicher Vögel während ihres Zuges. Hier nisten Purpurreiher und Löffler, Graugans und Haubentaucher, Feldweihe und Silberreiher, wonach das Zentrum des Nationalparks benannt wurde. Die Fläche des Neusiedler Sees beträgt 320 km², wobei mehr als die Hälfte mit Schilf bedeckt ist. Das Welterbe Fertő-Neusiedler See ist ein ökologisch sensibles Gebiet, daher ist es von großer Bedeutung, dass auch die benachbarten Gebiete unter Schutz stehen.(www.outdooractive.com)
In Fertőrákos liegt der einzige Zugang zum Neusiedler See auf ungarischer Seite und der Fahrrad-Grenzübergang nach Mörbisch.

In der Nähe befinden sich die Gedenkstätte des Paneuropäischen Pikniks und die Route des Eisernen Vorhanges, die jüngst vergangene Geschichte heraufbeschwören. Der Eiserne Vorhang war eine aus Stacheldraht bestehende Grenzschutzanlage, die Europa in nord-südlicher Richtung teilte. Er hatte die Aufgabe zu verhindern, dass Bürger der Ostblockstaaten „in den Westen“ fliehen. Die Länge der Grenzanlage zwischen Österreich und Ungarn betrug 260 km. Ihren Drang und ihre Liebe zur Freiheit brachten die Menschen beim Paneuropäischen Picknick 1989 deutlich zum Ausdruck, als mehr als 600 ostdeutsche Touristen die Chance nutzten, die Ihnen die Organisatoren des Picknicks boten, und den Eisernen Vorhang durchbrachen. Eine hölzerne Gedenksäule und ein Zierbrunnen stehen heute in der Nähe von Fertőrákos und Sopronkőhida an der Stelle, wo 1989 das historisch bedeutende Paneuropäische Picknick stattfand. (www.outdooractive.com)


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