Fertőszéplak: Das auf vier Hügeln aufgebaute Dorf mit vielen Sehenswürdigkeiten.

Natur und Volkskunde in einem Dorf

Das kleine Dorf Fertőszéplak liegt 10 km von Pamhagen entfernt. Das ganze Dorf gehört seit 1993 zum Nationalpark Neusiedlersee (Fertő-Hanság Nemzeti Park). Die frische Luft und das gut ausgebaute Radweg locken viele Touristen. Das Dorf zählt heute 1312 Einwohner. Fertőszéplak hat direkte Bahnverbindung nach Wien.

Die Geschichte von Fertőszéplak ist mit der Familie Széchenyi eng verbunden. Hier wurde Ferenc Széchényi, der Gründer des Ungarischen Nationalmuseums geboren.

Quelle: mapio.net
Quelle: mapio.net

Fertőszéplak und Fertőd sind zwar zusammengebaut, aber verwaltungsmäßig sind die beiden Ortschaften selbstständig. Die in Fertőszéplak ankommenden Besucher werden von der zweitürmigen Holzschindelkirche empfangen. Die Fundamente der Kirche hat 1725 noch die Familie Széchenyi niedergelegt. Die römisch katholische Barockkirche war 1737 fertiggestellt. Für Touristen sind die den Allerheiligen geweihte Kirche, das Dorfmuseum und das Lampenmuseum zu empfehlen.

Die technisch-historische Ausstellung der Bahnbeleuchtungen ist unter der Hausnummer 13 in der Soproni Straße zu finden, es handelt sich dabei um eine in Europa einzigartige Fachausstellung. 246 Bahnlampen aus 21 Ländern sind hier zu besichtigen, aus den Zeiten der Geburt der Bahn bis heute. Das Museum ist in einem alten Bauernhaus untergebracht.

Wer sich für Volkskunde interessiert, soll er das Dorfmuseum besuchen, das sich auf der Lajos Nagy Straße befindet. Im Haus Nr. 37 sind die schriftlichen und materiellen Dekmäler des Neusiedlerseeufers und der Umgebung ausgestellt.

Im Haus Nr. 35, in der ersten Wohnung sind typische angestrichene Möbel des Neusiedlerseeufers zu sehen. Die hintere Wohnung erinnert an die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts. Die Kammern hinter dem Haus verbergen die zur Wirtschaftung unentbehrlichen Handwerkzeuge und die Produkte. In der Scheune findet man die wichtigsten Arbeitsgeräte. In der Tischlerwerkstatt im Hof des Hauses erwartet die Werkstattausrüstung von Imre Bella die Besucher. Im Haus Nr. 33 sind Möbelgarnituren, Tonettstühle und eine Nähmaschine zu sehen. Das Haus Nr. 31 führt den Besucher zur Bauernpforte der 1950er Jahre. (Quellen: László Stefánka: Ausflug am Ufer des Neusiedlersees. Von Mörbisch bis Pamhagen. Escort Tourist BT, 2005; www.wikipedia.hu; www.fertoszeplak.hu)


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